Neuigkeiten aus dem roten Lernhaus  Schuljahr 24/25

„Grashüpfer im Schulgarten“

„Schau mal – das ist bestimmt meine Zwiebel, die ich im letzten Jahr hier eingesetzt habe!“ Die Grashüpfer waren begeistert über die blumige Vielfalt, die sie bei ihrer kurzen Stippvisite im Schulgarten sehen konnten. Denn dort blüht es zur Zeit in leuchtendem Gelb und Orange!

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Im letzten Jahr durften alle Eingangsstufenklassen dank einer Spende viele Frühblüherzwiebeln im Schulgarten einsetzen. Nun ist es an der Zeit, das Ergebnis zu bewundern und sich über das schöne Bild zu freuen. Im Rahmen des Sachunterrichts werden gerade die Frühblüher behandelt, so dass bei einem kleine Gang in den Schulgarten ganz nebenbei anhand echter Beispiele das vertieft werden kann, was im Klassenraum gelernt wird.

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Bilder und Text: Anja Freye  – März 2025

„Freie Schreibzeit“ in der Klasse 3c

Einblicke in die freie Schreibzeit der Klasse 3c

Im Rahmen des Deutschunterrichts findet jeden Freitag die freie Schreibzeit in der Klasse 3c statt. In dieser Zeit schreiben die Kinder eigene Texte (Geschichte, Rezepte, Gedichte, Beschreibungen…) in ihr eigenes Schreibbuch, beraten sich gegenseitig in der Schreibkonferenz und präsentieren ihre Texte anschließend in der Autor*innenrunde. Für das Schreiben der Texte dürfen die Kinder auf verschiedene Schreibimpulse, wie z. B. kleine Bilder, zurückgreifen.

Der Fuchs in den Bergen“ – von Luis

Eines Tages machte eine Familie in den Bergen Urlaub. Sie hatten sich dafür eine kleine Hütte gemietet. Der Sohn der Familie hieß Luca. Eines Tages wollte Luca unbedingt in den Wald gehen, aber seine Mama erlaubte das nicht. Luca rannte trotzdem einfach los in den Wald. Als seine Mama bemerkte, dass ihr Son weg war, machte sie sich große Sorgen. Als Luca im Wald war, hörte er plötzlich ein Geräusch im Gebüsch. Luca ging zum Gebüsch und entdeckte dort einen kleinen, süßen Fuchs. Der kleine Fuchs hatte seine Mama verloren. Luca fand den Fuchs so süß und überlegte sich einen Namen für den kleinen Racker. Er nannte ihn „Lina“ und nahm Lina mit zurück zur Hütte. Als er an der Tür klopfte, machte seine Mutter ihm die Tür auf. „Da bist du ja! Ich habe mir schon Sorgen gemacht“, sagte seine Mutter. „Ich habe etwas im Wald gefunden“, erzählte Luca und holte die kleine Lina hervor. „Der Fuchs ist aber süß!“, rief Lucas Mutter und nahm den kleinen Fuchs mit ins Haus.

Der Waschmaschinendieb“ – von Nelly

Teil 1

Es war einmal ein Dieb. Dieser Dieb schlief nie, denn er klaute in jeder Nacht Waschmaschinen. Eines Nachts traf er ein kleines Mädchen. „Warum bist du als Dieb verkleidet?“, fragte ihn das Mädchen. Der Dieb schaute sie nur an und antwortete ihr nicht. „Bist du ein Dieb?“, fragte das Mädchen erneut. „Ja“, antwortete der Dieb. „Aber ich werde nie wieder Waschmaschinen klauen, versprochen!“, rief der Dieb.

Teil 2

Der Waschmaschinendieb überlegte: „Hmm, klaue ich weiterhin Waschmaschinen oder nicht… Ach egal, was das Mädchen sagt, ich klaue weiter!“. Er klaute und klaute weiter Waschmaschinen, bis er plötzlich eine seiner geklauten Maschinen öffnete und das Mädchen in der Waschmaschine entdeckte. Der Dieb dachte verzweifelt: „Oh nein, ich muss hier schnell weg!“. Doch das Mädchen rief: „Nein! Bleib hier und hör mir zu! Meine Mutter ist auch eine Waschmaschinendiebin“. „Echt? Kann ich sie mal treffen?“, fragte der Dieb. Das Mädchen antwortete: „Ja, schau mal hinter dir. Dort steht sie!“. Der Dieb drehte sich erschrocken um. „Hallo, Sie sind also die Waschmaschinendiebin“, stotterte der Dieb. „Ja, das stimmt“, antwortete die Mutter des Mädchens. „Du bist doch meine Frau! Wir haben uns so lange nicht mehr gesehen!“, rief der Dieb. Das Mädchen sah die beiden strahlend an. Alle umarmten sich glücklich. Die Familie lebte bis ans Ende ihres Lebens mit sehr vielen Waschmaschinen zusammen.

Das magische Kochbuch – Teil 1“ – von Mia

Es waren einmal drei Mädchen: Emma, Ella und Ricki. Emma, Ella und Ricki waren aller beste Freundinnen und machten wirklich alles zusammen. Sie teilten ein gemeinsames Hobby, denn sie mochten alle drei sehr gerne backen und kochen. Eines Tages verabredeten sich Ella und Ricki bei Ricki zuhause. Rickis Mutter war Köchin in einem fünf Sterne Restaurant, weshalb sie sehr viele Koch- und Backbücher zuhause hatte. Auf einmal entdeckte Ella ein goldenes Kochbuch, das auf den Herd flog. Plötzlich öffnete sich eine Seite des Buches. Die Mädchen schauten erstaunt auf die Seite und entdeckten das Rezept von einem Auflauf. Sie wussten nicht, was sie tun sollten und riefen Emma an. „Emma, du musst sofort kommen! Wir müssen mit dir sprechen!“, erklärten die Freundinnen Emma am Telefon. 15 Minuten später klingelte es und Emma stand vor der Tür. „Da bist du ja endlich!“, riefen Ella und Ricki. „Tut mir leid, alle Ampeln waren rot“, antwortete Emma. „Was ist da auf dem Herd?“, fragte Emma verwundert. „Deswegen haben wir dich doch angerufen, Emma! Das müssen wir herausfinden!“, antworteten Ella und Ricki.

verantwortliche Lehrkraft: Eske Tietje

„Krass – lila Pilze“

„Krass – lila Pilze!“

Diese Wunderwerke und noch viele mehr konnten die Grashüpfer bei ihrem Unterrichtsgang in den Wildenloh sehen und erforschen. An einem sonnigen Dienstag im Oktober machten sich die Grashüpfer gut verpackt in Regenkleidung („Im Wald rutscht du sonst aus – und dann hast du den Salat, Frau Freye! Eine Regenhose ist schon gut!“) auf den langen Fußweg zum Waldhaus Wildenloh.

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Dort trafen sie sich mit der Pädagogin Maja Barthel vom Team des Waldhauses und stapften gut gelaunt in den Wald. Nach einem ausgiebigen Frühstück konnte dann alle mit Hilfe von Lupen Tiere beobachten und sammelten beim Waldmemory sehr motiviert unterschiedliche Früchte des Waldes. Nach zwei fröhlichen Stunden im Wald machten sie sich dann nach einem kurzen Abstecher auf den Spielplatz mit dem Bus wieder auf den Rückweg zur Schule.

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Bilder und Text: Anja Freye  – Oktober 2024

„Kunterbunt ist es am schönsten“

„Kunterbunt ist es am schönsten“                                                                                                                                                                                                        Voller Stolz haben die Kinder anlässlich des Kulturfestes in Boherfelde eine Ausstellung mit den allerschönsten Bildern gestaltet. Drei Wochen lang waren sie an den Fensterscheiben der Johanniter-Geschäftsstelle zu bewundern.

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Bilder und Text: Regine Tägtmeyer  – Oktober 2024