Konfessionell kooperativer Religionsunterricht
(KoKoRu)

Hedda Stüttgen

Im Bundesland Niedersachsen kann das Fach Religion seit 1998 konfessionell-kooperativ erteilt werden. Das bedeutet, dass die Inhalte des Unterrichtes auf Grundlage und aus der Perspektive des ökumenisch-christlichen Glaubens behandelt werden. Dies geschieht unter Einbeziehung und in Offenheit gegenüber anderen (Glaubens-) Überzeugungen. Der konfessionell-kooperative Ansatz wird an der Grundschule Bloherfelde seit einigen Jahren mit vielen guten Erfahrungen umgesetzt.

Alle Schüler*innen sind an unserer Schule herzlich eingeladen am Religionsunterricht teilzunehmen. Für die Teilnahme am Religionsunterricht besteht keine besondere Voraussetzung. Das bedeutet, dass auch nicht getaufte Schüler*innen oder Kinder anderer Religionen den Religionsunterricht besuchen können

Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht bietet den Kindern einen Ort, an welchem sie existentielle Grundfragen nach der Welt, dem Leben, nach Gott und der Verantwortung des Menschen in der Welt stellen können, darüber mit anderen ins Gespräch kommen und sich damit handelnd auseinander setzen können.

Inhalte der Eingangsstufe sind unter anderem:

  • Verschiedene Gefühle von Menschen

  • Die Einmaligkeit des Menschen

  • Bedeutung von menschlichen Beziehungen

  • Religiöse Ausdrucksformen wie z.B. Musik, Gebet, Psalmen

  • Biblische Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament

  • Verschiedene Religionen und Weltanschauungen

Religionsunterricht (ist) ein unverzichtbarer Ort existentieller Verwurzelung und Orientierung, ethischer Urteilsbildung und der Ausbildung kultureller und religiöser Toleranz.“ [EKD 2006: 10 Thesen zum RU]

Hedda Stüttgen